Was meldest du mit der Voranmeldung?
Mit der Umsatzsteuervoranmeldung meldest du die Umsatzsteuer für einen bestimmten Zeitraum an das Finanzamt. Dazu gehört auch die Vorsteuer, die du aus betrieblichen Einkäufen abziehen darfst. Daraus ergibt sich, ob du etwas zahlen musst oder eine Erstattung entsteht.
So fängst du an: Mit deinen Belegen
Im Direktvertrieb sammelst du schnell viele Zettel: Abrechnungen über deinen Bonus, gekaufte Produkte, Rechnungen für Werbung oder für Eintrittskarten zu einem Event. Erfasse sie möglichst zeitnah. Die automatischen Vorschläge helfen dir dabei. So musst du am Ende des Zeitraums weniger zusammensuchen.
Warum nicht einfach alle Beträge zusammenzählen?
Nicht jeder Betrag auf einem Beleg gehört gleich in die Voranmeldung. Entscheidend sind zum Beispiel die steuerliche Behandlung, der richtige Zeitraum und ob ein Vorsteuerabzug möglich ist. Auch ein Einkauf bei einem Anbieter im Ausland kann anders behandelt werden als ein Einkauf in Deutschland. Deshalb sollen die Werte aus den passend zugeordneten Buchungen entstehen. In BuchMacher kannst du die Zusammensetzung der Werte bis zur einzelnen Buchung nachvollziehen.
So ist der Weg zum Finanzamt vorgesehen
Du öffnest deinen Zeitraum und startest die Abgabe. Zuerst werden die Angaben über ELSTER auf Plausibilität geprüft. Fehlt etwas oder passen Angaben nicht zusammen, bekommst du einen konkreten Hinweis. Anschließend siehst du in der Vorschau die Werte, die übermittelt werden sollen. Erst mit dem Klick auf „Jetzt senden“ geht die Anmeldung raus. Nach erfolgreicher Übermittlung ist das Protokoll direkt beim Bericht und liegt auch im Dokumentenarchiv.
Und was hat ERiC damit zu tun?
ERiC ist die Schnittstelle des Finanzamts, dir wir einbinden. Die Schnittstelle prüft Steuerdaten auf Plausibilität und übermittelt sie verschlüsselt an das Finanzamt. In BuchMacher ist alles einfach gestaltet und du musst die vorbereiteten Zahlen nicht noch einmal in ein anderes Formular in Elster oder einer anderen Software tippen.